Lissabon, Portugal | Reisetagebuch

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mit einigen Empfehlungen für Lissabon wieder. Nach meinem ersten Praktikum in Berlin habe ich mir zusammen mit meiner Mutter eine Auszeit in der portugiesischen Hauptstadt gegönnt bevor am 1. Juni das zweite Praktikum in Hamburg startet.

In diesem Post möchte ich euch gerne ein paar Tipps zu Sightseeing, Ausflügen, Essen und Trinken rundum Lissabon geben.

1.Sightseeing

Das Castelo de Sao Jorge liegt auf einem der sieben Hügel Lissabons und bietet rundum einen traumhaften Ausblick auf die roten Dächer der Stadt und den Tejo. Ideal um sich am ersten Tag einen Überblick über die Stadt und dessen Viertel zu verschaffen.

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Die Straßenbahn 28 gehört zu den Touristenattraktionen von Lissabon. Die kleinen Wagen der Linie fahren einmal durch Stadt und halten an den wichtigsten Aussichtspunkten und Attraktionen. Gerade weil die 28 in jedem Reiseführer erwähnt wird und man zum normalen Tarif der Öffentlichen Verkehrsmittel fahren kann, sind die kleinen Wagen immer überfüllt. Kleiner Tipp: Steigt an einer der Endstationen ein. Dann habt ihr vielleicht Glück und könnt einen der begehrten Plätze ergattern und die Fahrt durch die engen Gassen entspannt genießen. Aber Vorsicht: In den Straßenbahnen lauern Taschendiebe.

Der Elevador de Santa Justa ist einer der zahlreichen Fahrstühle in Lissabon und eine der beliebtesten Aussichtspunkte der Stadt. Gebaut wurde dieser von einem Schüler von Gustave Eiffel. Ganz zentral liegt der Fahrstuhl in der Nähe des Rossio. Tagsüber stehen die Touristen Schlange, aber wir waren spät abends oben auf der Plattform und konnten die Aussicht über das nächtliche Lissabon fast alleine genießen.

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Belém liegt etwas außerhalb von Lissabon, ist aber mit der Straßenbahn schnell und einfach zu erreichen. Sehenswert ist vor allem das Entdeckerdenkmal Padrao dos Descobrimentos, das direkt an der Strandpromenade am Tejo liegt. Wenige hundert Meter weiter liegt das Torre de Belém. Beide Wahrzeichen verfügen über Aussichtsplattformen, die besucht werden können. Das Kloster Mosteiro dos Jerónimos haben wir uns aufgrund der langen Warteschlange gespart und nur von außen besichtigt.

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Die LX Factory ist ein ehemaliges Industriegelände, das sich zu einem der Kreativviertel Lissabons entwickelt hat. Kleine Läden, schöne Cafes und Streetart an jeder Ecke laden auf dem Rückweg von Belém zu einem Zwischenstopp ein.

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Ein Spaziergang entlang der Avenida da Liberdade lohnt sich vor allem für den Aussichtspunkt, der sich oben auf dem Hügel im Parque Eduardo Vll befindet. Nach dem Aufstieg hat man von dort einen tollen Blick auf die Stadt und den Tejo.

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Zwischendurch haben wir uns auch gerne einfach mal treiben lassen, sind durch die vielen kleinen Straßen und Gassen gelaufen und haben das Treiben aus Touristen und Einheimischen beobachtet.

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2.Ausflüge

„Wo das Land endet und das Meer beginnt“: Cabo da Roca. Der westlichste Punkt des Kontinents ist von Cascais aus mit dem Bus zu erreichen und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Atlantikküste. Abseits des Aussichtspunktes am Leuchtturm kann man über kleine Pfade durch die Hügel wandern. Im Frühling ist das Land noch sattgrün und sieht im Kontrast zum blauen Meer wunderschön aus. Vorsicht ist dennoch geboten, da die Wege oft steil sind und nah an der Steilküste vorbeiführen. Wir haben den Abstieg in die Bucht Praia da Ursa nicht gewagt, aber dafür den Blick von oben umso mehr genossen.

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Auf dem Rückweg haben wir uns noch den Küstenort Cascais angeschaut und dort am Stadtstrand zumindest einmal kurz die Füße in den Atlantik gehalten. Sehr kühl, aber erfrischend.

3.Essen und Trinken

In dieser Kategorie möchte ich euch nur ein Restaurant empfehlen, das eine atemberaubende Aussicht auf Lissabon gleich mitbringt. Das Atira te ao vio. Mit der Fähre vom Cais do Sodré ist das Restaurant auf der anderen Seite des Tejo leicht zu erreichen. Besonders ein Abendessen ist zu empfehlen, während die Sonne über der kleinen Golden Gate Bridge Lissabons untergeht. Eine Reservierung allerdings auch.

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Pastéis de Nata gehören zu den Spezialitäten in Lissabon und müssen unbedingt probiert werden. Die besten gibt es wohl im Café Pastéis de Belém, aber auch dort warteten die Touristenmassen, sodass wir uns mit welchen von der Bäckerei Paul begnügt haben. Die haben aber auch hervorragend geschmeckt.

4.Nachtleben

Zum Nachtleben kann ich leider nicht all zu viel sagen, da wir abends überwiegend erschöpft vom Tag ins Bett gefallen sind, aber die Pink Street solltet ihr zumindest einmal für einen Drink besucht haben. Die Pink Street heißt eigentlich Rua Nova do Carvalho, wird aber wegen dem pinken Straßenboden so genannt.  Sozusagen die Reeperbahn von Lissabon. Ansonsten findet man abends an jeder Ecke schöne und einladende Bars, die nur darauf warten getestet zu werden.

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Ich hoffe euch haben die Impressionen von Lissabon gefallen. Wir haben die Zeit sehr genossen und können eine Reise in die Stadt am Tejo nur empfehlen.

Wart ihr schon einmal in Lissabon und wohin geht eure nächste Reise?

Bis bald

Greta

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